TSV Marl-Hüls spielt starkes Turnier in Stadtlohn

Auszeichnung für Torjäger Marcel Rene Ryczak

Szene der Marler Stadtmeisterschaft: Nils Martens, Torhüter des VfB Hüls, klärt im "kleinen Finale" gegen Marcel Rene Ryczak vom TSV Marl-Hüls. © Ralf Deinl

Zum Einzug ins Finale reicht es nicht ganz. Aber TSV-Torjäger Marcel Rene Ryczak wird bei einem Hallenturnier in Stadtlohn gleich doppelt ausgezeichnet.

Bei den Hallenstadtmeisterschaften reichte es für Marcel Ryczak noch nicht zum großen Wurf. Dafür räumte der neue Angreifer des TSV Marl-Hüls beim Turnier in Stadtlohn ab. Ryczak, der an diesem Donnerstag (18.1.) 21 Jahre alt wird, gönnte sich nach den Titelkämpfen in der Loekamphalle keine Pause, sondern kickte mit dem neu formierten B-Kreisligisten beim Sparkassen-Cup im Westmünsterland mit.
Die Hülser überstanden die Vorrunde am Samstag und fuhren am Sonntag mit einer Mini-Besetzung nach Stadtlohn. Trotzdem belegten sie nach der Niederlage im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger DJK Stadtlohn (Kreisliga A) den dritten Platz. Im kleinen Finale, das als Neunmeterschießen ausgetragen wurde, schlug
der TSV Vorwärts Epe II (Kreisliga A). Marcel Ryczak gelang am Ende des
dritten Turniertages hintereinander der entscheidende Treffer für seine
Farben. Der Stürmer nahm danach gleich zwei persönliche Auszeichnungen mit nach Hause, nämlich die des erfolgreichsten Torjägers und die des besten
Spielers. „Vielen Dank an die Mannschaft, die mir so viel aufgelegt hat“, erklärt Ryczak, der trotz des Kräfteverschleißes eine spielerische Steigerung erkannte. „Wir haben den Torwart im Angriff viel mehr einbezogen. Mit einer richtigen Ersatzbank hätten wir das Turnier in Stadtlohn gewonnen. Das ist uns immer wieder gesagt worden“, berichtet der Top-Torjäger der Kreisliga B 2. Für den SuS Bertlich hat er bis zur Winterpause 25 Treffer markiert. „Das war eine eingespielte Truppe. Wir müssen beim TSV erst noch zusammenwachsen“, bleibt Ryczak vorsichtig. „Wir haben viele super Spielertypen dabei.“

Kanone und Pokal: TSV-Torjäger Marcel Rene Ryczak hat nach dem Turnier in Stadtlohn allen Grund zur Freude.© Alexander Eckrodt

Im Münsterland profitierte der flinke Angreifer auch davon, dass er noch nicht so bekannt ist wie vor der eigenen Haustür. In der Loekamphalle wurde er von Spiel zu Spiel sorgsamer beschattet, tauchte mehr und mehr unter. Im Halbfinale gegen den FC Marl fiel Ryczak gar nicht mehr auf. „Ich lasse mich gern fallen, wenn sie mir auf den Socken stehen. Bei den Stadtmeisterschaften habe ich manchmal gedacht, dass einige mein Trikot haben wollten“, staunte der Stürmer mit Erfahrung aus höheren Ligen. In Stadtlohn zeigte er dann sein wahres Gesicht.

Quelle: Medienhaus Bauer - von Joachim Sänger

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