TSV Marl-Hüls spielt sich für den Auftakt warm

Kleines Feuerwerk und späte Testspiel-Niederlage

Nicht jeder Ball sitzt: Marcel Ryczak scheitert an Erles Torhüter Daniel Spielhoff und verpasst das 4:3 für den TSV Marl-Hüls. © Thomas Braucks

Am Sonntag (18.2.) eröffnet der TSV Marl-Hüls die Jagd auf die Spitzenteams der Kreisliga B2. Der Test gegen Eintracht Erle signalisiert: Die Blau-Weißen sind bereit.

Fünf Spiele in Serie ist der TSV Marl-Hüls in der Vorbereitung ungeschlagen geblieben, besiegte dabei drei klassenhöhere A-Kreisligisten. Gegen Eintracht Erle hat es den B-Ligisten nun zwar erwischt. Trainer Maximilian Marx war nach der 3:5-Niederlage gegen den Tabellenzweiten der Kreisliga A1 Gelsenkirchen trotzdem „sehr zufrieden mit der Mannschaft“. Denn auch Marx wusste: Dass seine Elf späte Tore kassierte, hatte auch damit zu tun, dass er in der zweiten Halbzeit munter durchwechselte. „Testspiele sind zum Testen da – und nicht zum Gewinnen“, kommentierte der Coach trocken

Eine der vielen Top-Torchancen des TSV Marl-Hüls: Florian Glaw trifft in diesem Moment den Ball nicht sauber und schießt am Tor vorbei.© Thomas Braucks

Der TSV startete beachtlich, ging durch Marvin Pulver in Führung (9.).
Sven Bödiger (16.) und Tobias Staschok (35.) schlugen für den A-Kreisligisten zurück. Kurz nach der Pause traf Dennis Furgill per Freistoß sogar zum 1:3 (49.). Ein Tor, das ein Signal für furiose 20 Hülser Minute war. Dylan Nölkes schoss nach Ablage von Marcel Ryczak zum 2:3 ein (50.). Im Anschluss zündete der TSV ein kleines Feuerwerk und spielte Chance auf Chance heraus. Ryczak selbst erzielte zehn Minuten später das 3:3, diesmal hatte Nölkes vorgelegt. Danach war Erles Tor wie zugenagelt. Marcel Ryczak, Florian Glaw, Dylan
Nölkes oder Eren Erenoglu verballerten auch die besten Hülser Möglichkeiten zum 4:3. Trainer Marx hatte nach knapp 70 Minuten genug gesehen, er tauschte Zug um Zug sein Personal aus. Dass darunter der Hülser Spielfluss litt, das nahm der Übungsleiter in Kauf: „Alle sollten heute Spielpraxis bekommen“, sagte er hinterher. So bekamen die Gelsenkirchener in der Schlussphase noch einmal Oberwasser: Joel Wyputta (81.) und Dennis Furgoll (88.) trafen gegen etwas unsortierte Hülser noch zum 5:3-Erfolg für Eintracht Erle. Etliche TSV-Spieler bekamen das gar nicht mehr mit: Sie standen da längst unter der Dusche. Trainer Maximilian Marx hob nach dem Abpfiff das Positive hervor: „Gegen einen starken A-Kreisligisten haben wir nach einem 1:3-Rückstand den Ausgleich erzielt und waren drauf und dran, das Spiel komplett zu drehen. Das war schon richtig gut.“ Bedeutet auch: Der SuS Hervest-Dorsten kann kommen. 

Quelle: Medienhaus Bauer - von Thomas Braucks

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