Gastspiel der Schalker Traditionself beim TSV: Lewejohann ist dabei

Wenn die Traditionself des FC Schalke 04 am 24. September beim TSV Marl-Hüls gastiert, ist auch René Lewejohann, Ex-Trainer der Spvgg. Erkenschwick, dabei. Er trifft auf einen Bekannten. Wenn die „Old Boys“ des TSV Marl-Hüls am 24. September (Samstag) auf die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 treffen, mischt René Lewejohann für die Gäste in jedem Fall mit. Das hat er seinem Kumpel Marcel Kirch versprochen. Der frühere Profi und der spielende Coach der TSV-Altherren kennen sich vom Lehrgang zur Trainer-B-Lizenz.

Lewejohann kündigt an: „Die Zuschauer am Loekamp dürfen sich auf ein Torspektakel freuen.“ Er genießt die Spiele und das verbissene Training, aber erst recht das Drumherum bei den Schalker Veteranen.

Hülser „Pelé“ Nowak ist die gute Seele bei S04

Gern erinnert sich „Lewe“ an die Fahrt der Knappen-Legenden zu einem Turnier in der Schweiz: „Da hat Rüdiger Abramczik Anekdoten von der WM in Argentinien 1978 erzählt. Wir haben uns vor Lachen kaum halten können.“

„Abi“ steht gemeinsam mit Klaus Fichtel und Klaus Fischer an der Seitenlinie, wenn die Traditionself der Königsblauen vorspielt. Das Trio kommt zusammen auf 87 Länderspiele, hat aber nie die Bodenhaftung verloren. Ergänzt wird das „Trainerteam“ durch das Hülser Urgestein Gerd Nowak. „Pelé ist die gute Seele im Hintergrund“, erklärt Lewejohann.

Lewejohann und TSV-“Old Boy“ Marcel Kirch kennen sich gut

Als der gebürtige Herner und Marcel Kirch vor acht Jahren zusammen ihre Trainerausbildung vorantrieben, haben sie schnell gemerkt, dass sie fußballerisch und menschlich dieselbe Sprache sprechen. Das bedeutet aber nicht, dass er eine auf den anderen im sportlichen Wettstreit Rücksicht nehmen wird. Beide sind keine Kinder von Traurigkeit.

Lewejohann, der von sich selbst sagt, viel zu wenig aus seinen Möglichkeiten gemacht zu haben, kennt den Loekamp von den internationalen Jugendsportwochen des TSV Marl-Hüls. „Das war ein Riesenauflauf und für uns früher Jahr für Jahr ein besonderes Erlebnis, denn bei den Turnieren sind immer die großen europäischen Vereine vertreten gewesen.“

Nils Martens machte für den TSV gegen „Lewes“ Spvgg. ein Riesenspiel

Seit dieser Zeit hat der frühere Spieler der Schalker Zweitvertretung die Entwicklung des TSV mit besonderem Interesse verfolgt und sich über den Durchmarsch bis in die Oberliga gefreut, aber auch registriert, dass es danach genauso schnell wieder bergab ging. Einen direkten Kontakt gab es dann in der Saison 2018/19.

Lewejohann war noch Coach der Spvgg. Erkenschwick, die Ende Oktober am Stimberg nicht über 0:0 gegen das Marler Westfalen-Kellerkind hinauskam. Was auch daran lag, dass der Hülser Schlussmann Nils Martens eine überragende Leistung zeigte. Wenig später wechselte „Lewe“ als Trainer nach Hamm, und der TSV meldete sich vom Spielbetrieb ab.

Quelle: Medienhaus Bauer – von Joachim Sänger

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