Wechsel von GW Erkenschwick zum TSV Marl-Hüls „reiner Zufall“

Strahlemann am Feldweg: Dennis Fleck genießt seinen Viererpack für den TSV Marl-Hüls im Derby gegen den SC Marl-Hamm. © Thomas Braucks

Im Sommer von GW Erkenschwick gekommen, nun der Matchwinner im Derby gegen die Hammer Löwen: Dennis Fleck beindruckte vor allem mit gnadenloser Effizienz.

Der Faktor Glück gehört bekanntlich zum Fußball wie Zweikämpfe, Abseits oder Foulelfmeter. Glücklichen Umständen hat es der TSV Marl-Hüls zu verdanken, dass er in der Sommerpause Dennis Fleck verpflichten konnte. Dass der Angreifer von Grün-Weiß Erkenschwick nicht aufgrund einer überlegten Transferpolitik oder intensiven Scoutings am Loekamp anheuerte, das gibt auch Trainer Ozan Yilmaz gern zu. „Das war reiner Zufall“, sagt der Coach des B-Kreisligisten. „Ein Kollege hat gefragt, ob Dennis mal bei uns mittrainieren kann. Weil wir noch Leute brauchten, habe ich natürlich zugestimmt.“ Von der Qualität des Angreifers musste Yilmaz nicht lange überzeugt werden – der Trainer nahm Fleck umstandslos in seinen Kader. Die richtige
Entscheidung, wie spätestens seit dem 5:3-Erfolg beim SC Marl-Hamm
feststehen dürfte: Fleck schlug im Derby gleich vier Mal zu.

„Ich bereue den Schritt nicht“ 

Besonders imponierte seine Effektivität im Abschluss. Der 23-jährige Recklinghäuser ließ keine Chance ungenutzt. „Vier Torschüsse, vier Treffer – ich kann mich nicht beschweren“, stellt der Hülser Matchwinner fest. Dennis Fleck war in der Jugend für die Spvgg. Erkenschwick am Ball, danach hat er für GW Erkenschwick gespielt. Jetzt ist er beim TSV gelandet. „Ich bereue den Schritt nicht. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen“, sagt der Bürokaufmann.

Immer in Bewegung: Der vierfache TSV-Torschütze Dennis Fleck attackiert Marl-Hamms Abwehrchef Pascal Reinders.© Thomas Braucks

Trainer Yilmaz schätzt den Neuzugang nicht nur wegen seiner Tore, sondern auch wegen des Arbeitspensums. Zusammen mit Angriffspartner Dylan Nölkes hat Fleck die Hammer Löwen schon in deren Hälfte durch ständiges Anlaufen gestresst. Das kostete zwar Kraft. „Aber es hat gut funktioniert. Nach dem 3:2 für uns haben wir nicht mehr viel zugelassen“, sagt der Recklinghäuser. „Der Erfolg war ganz wichtig.“ Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den SV Altendorf-Ulfkotte eine Woche zuvor brauchte der TSV unbedingt einen Sieg, um dranzubleiben an der Liga-Spitze. Zwei Punkte beträgt nach vier Spieltagen der Rückstand auf die beiden Tabellenführer SC Marl-Hamm und SuS Polsum. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den SV Altendorf-Ulfkotte eine Woche zuvor brauchte der TSV unbedingt einen Sieg, um dranzubleiben an der Liga-Spitze. Zwei Punkte beträgt nach vier Spieltagen der Rückstand auf die beiden Tabellenführer SC Marl-Hamm und SuS Polsum.

Quelle: Medienhaus Bauer - von Thomas Braucks

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